Zwei Stundenlöhne, zwei Welten
Wenn Sie diesen Artikel finden, weil Sie wissen wollen was eine Handwerkerstunde kostet, sind Sie auf der falschen Seite. Hier geht es um eine andere Frage: Was Sie Ihrem Gesellen zahlen müssen, damit er morgen nicht in die Industrie wechselt.
Im Handwerk gibt es zwei Stundenlöhne, die ständig durcheinandergeworfen werden:
- Verrechnungssatz: Was der Privatkunde Ihnen pro Stunde zahlt. Brutto, mit Materialaufschlag, Gemeinkosten, Marge, Mehrwertsteuer. 60 bis 90 Euro je nach Gewerk.
- Bruttostundenlohn Geselle: Was Ihr Mitarbeiter auf seiner Lohnabrechnung sieht. 17 bis 25 Euro je nach Gewerk, Region, Tarifbindung.
Der Verrechnungssatz wird im Markt gemacht. Den können Sie kalkulieren, aber nicht stark verändern, ohne Aufträge zu verlieren. Den Bruttostundenlohn machen Sie selbst, mit jeder Lohnverhandlung, mit jedem Tarifabschluss, mit jeder Übertarif-Zulage.
Nach der ZVEH-Kalkulation 2026 sind nur etwa 31 Prozent des Verrechnungssatzes echter Bruttolohn (Quelle: ZVEH Stundenverrechnungssatz, repleno.com). Der Rest verteilt sich auf Lohnzusatzkosten (Sozialversicherung, Urlaub, Krankheit), Gemeinkosten (Miete, Werkzeug, Fahrzeuge) und Marge.
Genau in diesem Verhältnis steckt das Recruiting-Problem 2026. Wenn Sie Ihren Lohn um einen Euro pro Stunde erhöhen, schlagen Sie das nicht 1:1 auf den Verrechnungssatz auf. Sie zahlen das aus der Marge, oder Sie ziehen woanders.
Verrechnungssatz und Bruttolohn sind zwei verschiedene Welten. Nur 31 Prozent dessen, was der Kunde zahlt, kommen beim Gesellen an. Wer Recruiting verstehen will, muss beide Tabellen nebeneinander legen.
Verrechnungssatz 2026 (Tabelle A)
Den Verrechnungssatz kennt jeder Privatkunde. Den Bruttolohn dahinter, den Ihr Geselle wirklich sieht, kennen die wenigsten. Genau dort entscheidet sich, ob Sie 2026 noch Mitarbeiter halten.
Hier kompakt die Verrechnungssätze, weil Sie den Vergleich brauchen:
Tabelle A: Was der Privatkunde zahlt (netto, 2026)
| Gewerk | Geselle (€/h netto) | Meister (€/h netto) |
|---|---|---|
| SHK Anlagenmechaniker | 60 - 80 | 75 - 95 |
| Elektroniker | 55 - 75 | 70 - 90 |
| Heizungsbauer | 60 - 80 | 75 - 95 |
| Maler | 45 - 60 | 55 - 70 |
| Tischler | 55 - 75 | 70 - 85 |
| Maurer | 50 - 65 | 65 - 80 |
Quellen: ZVEH-Kalkulation, HWK Stuttgart Handwerkerstunde-PDF, handwerk.cloud
Die Spreizung kommt aus drei Faktoren: Region (Süddeutschland 10 bis 15 Prozent über Norden), Auslastung (gut ausgelastete Betriebe können oben kalkulieren), Spezialisierung (Wärmepumpe, Photovoltaik, Smart Home rechtfertigen Aufschläge).
Bruttostundenlohn Geselle SHK + Elektro 2026 (Tabelle B)
Hier kommt die Kerntabelle. Vier Spalten, zwei Berufe. Bandbreite von gesetzlichem Mindestlohn bis Schmerzgeld-Lohn.
Tabelle B: Was Sie Ihrem Mitarbeiter zahlen, damit er bleibt (brutto, 2026)
| Stelle | Branchenmindestlohn 2026 | Tarif Geselle (Median) | Markt (übertariflich) | Schmerzgeld-Lohn |
|---|---|---|---|---|
| Anlagenmechaniker SHK | 13,90 €/h (gesetzlich) | 17 - 19 €/h | 19 - 22 €/h | 22 - 25 €/h |
| Elektroniker EuG | 14,93 €/h (Branchen-MV) | 18 - 20 €/h | 20 - 22 €/h | 22 - 26 €/h |
Quellen: ZVEH Branchenmindestentgelt 2026, IG Metall Tarifregister NRW, Lohnspiegel WSI, Entgeltatlas Bundesagentur für Arbeit
Branchenmindestlohn
SHK 13,90 €/h gesetzlich, Elektro 14,93 €/h. Damit gewinnt 2026 niemand mehr einen Bewerber.
Tarif Geselle
SHK 17 bis 19 €/h, Elektro 18 bis 20 €/h. Im Bieterwettkampf 2026 ein Underwriter-Lohn.
Markt übertariflich
SHK 19 bis 22 €/h, Elektro 20 bis 22 €/h. 10 bis 20 Prozent über Tarif, branchenüblich geworden.
Schmerzgeld-Lohn
SHK 22 bis 25 €/h, Elektro 22 bis 26 €/h. Wenn der Bewerber zwei Angebote auf dem Tisch hat.
Was die vier Spalten bedeuten:
- Branchenmindestlohn: Im Elektrohandwerk gilt seit 01.01.2026 ein allgemeinverbindlicher Branchenmindestlohn von 14,93 Euro pro Stunde (Quelle: ZVEH Branchenmindestentgelt). Für SHK gilt 2026 der gesetzliche Mindestlohn von 13,90 Euro pro Stunde, weil kein eigener Branchen-MV existiert. Steigerungspfad Elektro: 15,49 Euro ab 01.01.2027, 16,10 Euro ab 01.01.2028.
- Tarif Geselle: Was IG Metall mit den Landesinnungsverbänden ausgehandelt hat, regional unterschiedlich. NRW SHK +2,95 Prozent ab 01.03.2026, Hessen SHK +2,9 Prozent ab 01.01.2026, Niedersachsen SHK +2,5 Prozent ab 01.01.2026. Im Elektrohandwerk Berlin/Brandenburg liegt das Eckentgelt E6 ab 01.01.2026 bei 19,50 Euro pro Stunde.
- Markt übertariflich: Was Sie 2026 bei normaler Wechselbereitschaft zahlen müssen. Liegt 10 bis 20 Prozent über Tarif und ist branchenüblich geworden.
- Schmerzgeld-Lohn: Was Sie zahlen müssen, wenn der Bewerber zwei andere Angebote auf dem Tisch hat. Vor allem in Großräumen Stuttgart, München, Hamburg, Frankfurt.
Tarif war bis 2020 ein vernünftiger Standard. 2026 ist Tarif ein Underwriter-Lohn. Wer nur Tarif zahlt, gewinnt keinen Bieterwettkampf gegen Industrie und Konkurrenz mehr.
Warum 5 % unter Markt 3 Prozentpunkte mehr Wechsel kostet
Das KOFA (Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung der Wirtschaft) hat in seiner Studie 2024/2025 einen klaren Zusammenhang nachgewiesen: Wer 5 Prozent unter dem Berufsdurchschnitt zahlt, hat eine 3 Prozentpunkte niedrigere Bleibe-Wahrscheinlichkeit seiner Mitarbeiter (Quelle: KOFA-Studie Fachkräftemangel in KMU, 02/2026).
Drei Prozentpunkte klingen nach wenig. Sind sie nicht. Bei einer Belegschaft von 15 Gesellen heißt das im Durchschnitt: jährlich verlieren Sie einen Mitarbeiter mehr, als wenn Sie marktüblich zahlen. Plus den, den Sie sowieso verlieren.
Jetzt die Rechnung:
- Vakanzdauer in Engpassberufen 2026: über 200 Tage (Median, BA Engpassanalyse)
- Cost of Vacancy Handwerk: 32.600 Euro pro unbesetzter Stelle (KOFA)
- 1 Euro pro Stunde mehr bei einer 38-Stunden-Woche und 220 Arbeitstagen: rund 1.700 Euro mehr Bruttolohn pro Jahr pro Mitarbeiter
- Plus etwa 25 Prozent Lohnzusatzkosten: rund 2.130 Euro Mehrkosten pro Jahr für den Betrieb
Fünf Prozent unter Markt klingt nach wenig. Drei Prozentpunkte niedrigere Bleibe-Wahrscheinlichkeit klingt auch nach wenig. Bei einem Geselle mit 19 Euro Stundenlohn bedeutet das: ein Euro pro Stunde mehr kostet Sie 1.700 Euro im Jahr. Eine unbesetzte Stelle kostet 32.600. Sie rechnen mir nach, was günstiger ist.
Drei Lohn-Hebel, die mehr bringen als ein reines Tarif-Plus: übertariflicher Stundenlohn 10 bis 20 Prozent über Tarif, Fahrtzeit als Arbeitszeit ab Werkstatt, Quartalsbonus an gemeinsame Zielgrößen wie Auslastung und Reklamationsquote.
SHK-Anlagenmechaniker im Detail
Gehalt 2026 (Anlagenmechaniker SHK Geselle, Quelle: Lohnspiegel WSI / Entgeltatlas BA):
- Berufsanfänger tariflich: 2.400 - 2.700 €/Monat
- Einstieg übertariflich: ca. 2.840 €/Monat
- Median: 3.430 €/Monat
- Stundenlohn-Bandbreite Geselle: 17 - 25 €/h brutto
Die Tarifbewegung 2026 zeigt eine breite Anhebung quer durch die Bundesländer:
- NRW: +2,95 Prozent ab 01.03.2026, +2,55 Prozent ab 01.03.2027
- Hessen: +2,9 Prozent ab 01.01.2026
- Niedersachsen: +2,5 Prozent ab 01.01.2026, +2,9 Prozent ab 01.10.2026
- Bremen: +2,6 Prozent ab 01.01.2026, +2,9 Prozent ab 01.01.2027
Quelle: IG Metall Tarifrunden Handwerk
Implikation für Sie als Inhaber: Wenn Sie 2025 noch tariflich gezahlt haben, sind Sie 2026 mit einem reinen Tarif-Update meist immer noch unter Markt. Die übertarifliche Praxis hat sich in den letzten zwei Jahren verfestigt, weil etwa 14.000 Anlagenmechaniker SHK auf dem deutschen Arbeitsmarkt fehlen (Quelle: BA Engpassanalyse). Acht von zehn offenen Stellen in der Branche können nicht besetzt werden.
Elektroniker Energie + Gebäudetechnik im Detail
Gehalt 2026 (Elektroniker Energie + Gebäudetechnik, Geselle, Quelle: Lohnspiegel WSI / Entgeltatlas BA):
- Median Bruttogehalt: 3.016 €/Monat
- Westdeutschland Median Jahresgehalt: 42.276 €
- Ostdeutschland Median Jahresgehalt: 34.812 €
- Stundenlohn-Bandbreite Geselle: 18 - 26 €/h brutto
- Nach 20 Jahren Berufserfahrung: ca. 3.750 €/Monat
Branchenmindestlohn liegt bei 14,93 Euro pro Stunde, aber mit diesem Lohn stellt 2026 niemand mehr einen Gesellen ein. Das Eckentgelt E6 für Berlin und Brandenburg ist ab 01.01.2026 bei 19,50 Euro pro Stunde, vorher waren es 18,75 Euro.
Photovoltaik- und Wärmepumpen-Boom haben die Wechselbereitschaft auf Maximum gehoben. Aktuell fehlen rund 18.000 Elektriker auf dem deutschen Arbeitsmarkt (Quelle: KOFA Fachkräftereport Q3/2025). Beschäftigte in Engpassberufen wandern aktiv in Branchen mit besseren Bedingungen ab (Quelle: Bertelsmann-Studie 2025 zu Pflege, Handwerk, IT).
Wenn Sie als Elektrohandwerks-Inhaber 2026 einen guten Gesellen halten wollen, sollten Sie nicht weniger als 21 Euro Stundenlohn anbieten. Wenn Sie aktiv rekrutieren wollen, eher 22 bis 24.
12 Hebel jenseits des Stundenlohns
Geld ist die teuerste Möglichkeit, einen Mitarbeiter zu binden, und gleichzeitig die schwächste. Hier zwölf Hebel, die in meinen Kampagnen seit 2024 nachweislich Bewerbungs-Antworten und Bleibequoten erhöht haben:
Fahrtzeit ab Werkstatt
Als Arbeitszeit zählen, nicht erst ab Baustelle. Kostet wenig, wirkt stark.
4-Tage-Modell
Mo bis Do mit 10 Stunden. Lange Wochenenden schlagen 50 Cent mehr Stundenlohn.
Quartalsbonus
An Auslastung und Reklamationsquote gekoppelt. Mitarbeiter denken unternehmerisch mit.
Werkzeug nach Wahl
Jahresbudget für eigenes Werkzeug. Hilft Profis, die ihren eigenen Hilti-Akkuschrauber wollen.
Firmenfahrzeug privat
Auch privat nutzbar. Spart dem Gesellen ein eigenes Auto, kostet Sie ein Drittel weniger als Lohnerhöhung.
Weiterbildung zertifiziert
Smart Home, Wärmepumpe, Photovoltaik. Macht den Mann teurer für die Konkurrenz.
Plus sechs weitere, die in der Praxis die Bleibequote verschieben:
- 30 Tage Urlaub
- Betriebliche Altersvorsorge mit Arbeitgeber-Zuschuss
- Arbeitskleidung gestellt + gewaschen
- Kein Wochenend-Notdienst, oder Notdienst-Pauschale extra
- Strukturierter Onboarding-Plan über 90 Tage
- Direkter Draht zum Inhaber (keine Schichtleiter-Pyramide)
Diese Hebel sind kein Ersatz für faire Bezahlung. Sie sind aber das, was den Unterschied zwischen einem Geselle macht, der nach 9 Monaten geht, und einem, der 8 Jahre bleibt.
Industrie-Pivot: 27 % Lohngap, was tun?
Anlagenmechaniker SHK in der Industrie verdient laut Lohnspiegel WSI im Median 4.358 Euro pro Monat. Im Handwerk sind es 3.430 Euro. Das ist ein Lohngap von rund 27 Prozent zugunsten der Industrie.
Diesen Lohnabstand schließen Sie nicht mit fünfzig Cent mehr Stundenlohn. Den schließen Sie mit Werkstatt-Atmosphäre, Tourplanung und Wegezeit. Oder Sie schließen ihn nicht, und der Mann ist in zwei Jahren weg.
Quelle: Lohnspiegel WSI 2026, Median Bruttogehalt Anlagenmechaniker SHK Geselle
- Schichtmodelle mit klaren Anfangs- und Endzeiten
- 4-Tage-Wochen oder 35-Stunden-Standardwoche
- Werkstattcharakter, kein Baustellen-Stress
- Höhere Tarif-Eingruppierungen
- Kein Schichtdienst, normale Arbeitszeiten
- Kunden-Direktkontakt statt Fließband-Anonymität
- Kürzere Entscheidungswege, wenn der Inhaber direkt ansprechbar ist
- Vielfältigere Aufgaben (Heizung, Sanitär, Solar, Wärmepumpe)
Strategie für 2026: Spielen Sie die Stärken Ihres Betriebs aktiv aus, statt sich am Industrie-Lohn abzuarbeiten. In meinen Kampagnen für SHK-Betriebe ist der Werkstatt-Tag mit Frühstück bei Schichtbeginn häufig ein stärkerer Bewerbungs-Treiber als 50 Cent mehr Stundenlohn.
Mehr dazu im Artikel Mitarbeiter finden im Handwerk: 12 Wege, die 2026 wirklich funktionieren.
Was Lohn nicht löst
Geld stoppt das Bluten. Geld erhöht aber nicht Ihre Hire-Rate.
Ich habe seit 2024 über 85 Recruiting-Kampagnen begleitet. Wer mit 26 Euro Stundenlohn, Firmenwagen und Quartalsbonus wirbt und 50 Bewerbungen bekommt, hat 47 davon, die nicht zum Betrieb passen. Mein Filter, der vor der Anzeige läuft, schickt aus 50 sechs qualifizierte Kandidaten zur telefonischen Senior-Qualifizierung. Das ist Säule 1 des Systems, einer von 11 Bausteinen.
Mein 90-Tage-Fachkraftsystem hat drei Säulen mit insgesamt 11 Bausteinen:
KI-Wunschprofil
Aus dem Briefing als Datengrundlage. Bevor irgendeine Anzeige geschrieben wird, steht das Profil.
KI-Sprachfilter
Nach der Bewerber-Code-Methode (Inhalt aus dem Buch). Filtert vor der Anzeige passende Sprache pro Persona.
Telefonische Qualifizierung
Senior-Berater mit 40 Jahren Berufserfahrung, kein Werkstudent. Klärt Wechselgrund, Starttermin, Gehalt.
Lernender Algorithmus
Meldet nach jedem Interview Facebook zurück, welche Kandidaten qualifiziert waren. Targeting wird wöchentlich schärfer.
Recruiting-Cockpit
Bewerber-Pipeline als Kanban-Board. Kein Excel-Chaos, kein Lebenslauf in 14 Mailfächern.
Auto-Mails für jeden Bewerber
Bestätigung, Absage, Weiterleitung. Kein Bewerber wartet, niemand fühlt sich ignoriert.
KI-Gesprächsleitfaden
Pro Kandidat, personalisiert auf das Wunschprofil. Inhaber spart 30 Minuten Vorbereitung pro Interview.
90-Tage-Fluktuationsschutz
Kündigt der Mitarbeiter innerhalb 90 Tagen, läuft eine Nachbesetzung kostenfrei. Risiko liegt beim Berater.
Onboarding-Landingpage
Pro Hire eine eigene Seite mit 30/60/90-Tage-Modulen. Mitarbeiter weiß ab Tag 1, was passiert.
45-Tage-Feedbackgespräch
In der Onboarding-Phase strukturiert nachfassen. Kündigungsgedanken werden abgefangen, bevor sie reifen.
Recruiting-Video-Addon
Optional. 3x bessere Performance als Bild-Ads. Authentische Werkstatt-Aufnahmen statt Stock-Material.
Säule 1 sorgt dafür, dass Sie Ihren übertariflichen Lohn nicht an den Falschen verbrennen. Säule 2 spart Ihnen 4 bis 6 Stunden pro Stelle, die Sie sonst mit E-Mails und Excel-Listen verlieren. Säule 3 hält den teuer gewonnenen Mitarbeiter über die Probezeit hinaus.
Verwandt: Recruiting-Kosten 2026: Cost-per-Hire ehrlich gerechnet und Fachkräftemangel im Handwerk: Was Inhaber 2026 wirklich tun können.